Hauptinhalt
Die Entscheidung zum Bau einer neuen Kulturhalle fiel 1996. Ein Gutachten hatte ergeben, dass eine Sanierung des alten Pfarrheims, des damaligen kulturellen Zentrums von Illingen, nicht mehr sinnvoll war. Darum machte der neu gewählte Bürgermeister Armin König den Vorschlag, neu zu bauen.
Die Entscheidung zum Bau der neuen Kulturhalle fiel einstimmig. Der Gemeinderat machte damit den Weg frei.
Als Architektengemeinschaft wurde die Arbeitsgemeinschaft Hepp und Zenner / Leinenbach und Maas mit dem Bau beauftragt.
Die Architekten sammelten Eindrücke, diskutierten Ideen mit Bürgermeister und Verwaltung, begannen zu planen – und entschieden sich für eine verblüffende Variante: Die Kulturhalle sollte nicht rechteckig, sondern elliptisch werden. Der Bürgermeister war begeistert und setzte sich bei den Gremien für die ungewöhnliche Lösung ein. Auch der Gemeinderat ent-schied sich für die mutigere Variante, weil man im Land besondere Akzente setzen wollte.
Der Spatenstich für das neue Kulturforum erfolgte am 27. März 1999 durch Friedel Läpple, Armin König, Michael Leinenbach, Hans-Joachim Klein und Thomas Hepp.
Bei der Grundsteinlegung war am 23. Oktober 1999 war auch der damalige Innenminister Klaus Meiser dabei.
Das Richtfest erfolgte ein dreiviertel Jahr später – am 16. Juni 2000.
Nun ging es an die Innenarbeiten, die mit viel Sorgfalt geleistet wurden. Alexandra Kohl, die Innenarchitektin war es, die ihre besondere Handschrift in der Illipse hinterließ.
An der erfolgreichen Arbeit hatte vor aber auch die Kulturhallenkommission, die überpartei-lich besetzt war, Anteil. „Das Geheimnis unseres Erfolgs war auch, dass wir gemeinsam an Lösungen gearbeitet und Probleme gelöst haben“, sagt Armin König heute. „Die Kommission hat sehr intensiv gearbeitet und immer wieder dafür gesorgt, dass die Kosten im Rahmen blie-ben.“
Am 27. Oktober 2001 folgte die feierliche Eröffnung mit Innenministerin Annegret Kramp-Karrenbauer sowie den Vertretern der Illinger Partnergemeinden Bük, Tuchow, Civray, Woustviller, Verzy, Walschbronn und Schwerborn.
In der Urkunde, die im Grundstein eingemauert ist, heißt es:
„An dieser Stelle wurde im Jahre des Herrn 1999 von der Gemeinde Illingen diese Kulturhalle erstellt. In der Bundesrepublik war Johannes Rau Bundespräsident, Gerhard Schröder Bun-deskanzler. Im Bundesland Saarland war Peter Müller Ministerpräsident, Dr. Rudolf Hinsber-ger Landrat des Landkreises Neunkirchen, Armin König Bürgermeister der Gemeinde Illin-gen, Hans-Joachim Klein Ortsvorsteher des Ortsteils Illingen, Klaus Meiser Minister des In-nern. Die Kulturhalle wurde von der Architektengemeinschaft Hepp und Zenner, Leinenbach und Maas geplant und unter deren Bauleitung betreut. Sie soll Ort bedeutender kultureller Veranstaltungen in einer sehr aktiven Gemeinde und Zentrum für Bürger und Vereine sein. Folgende Mitglieder begleiteten den Neubau: Bürgermeister Armin König, Hans-Joachim Klein, Aribert Burkart, Rudi Guthörl, Karl-Philipp Meyer, Gerhard Meiser, Hermann Meyer, Guido Jost, Horst-Peter Eisenbeis, Werner Niklas, Thomas Dittke, Hans Scherf“.
Später kamen noch die neue Kulturamtschefin Brigitte Adamek-Rinderle und Haustechniker Michael Saar hinzu.
Suche
Aktuelle Veranstaltungen
Seit einigen Jahren arbeiten Georg Ruby, Claas Willeke und Oliver Strauch an derKonzeption ihres...
Feurig temperamentvolle Tangoleidenschaft mit Eva Pérez & Andreas Ernesto. Diebeiden entführen...






